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Pilgerstaffel

 

Pilgern. Davon gehört hatte ich schon viel, aber was konnte ich mir darunter schon vorstellen?

Vergangene Woche hatte mich mein Religionslehrer Herr Dr. Happ dazu eingeladen, eine Pilgerstaffel mitzuerleben. Eine Gruppe Menschen pilgerte den Jakobsweg und am Mittwoch, den 2.6.2010 pilgerte ich mit einer Schulkameradin mit ihnen. Morgens um neun trafen wir uns im Kölner Dom für die morgendliche Messe im kleinen Kreis.

 

Foto im Kölner Dom, Quelle: Kölner Rundschau vom 5.6.2010

 

Zu Beginn haben wir eine Jakobsmuschel zum Umhängen als Zeichen bekommen und haben auf dem Weg 3 Kirchen besucht. Es war eine Strecke von ca. 20 km vom Kölner Dom bis nach Brühl zur Kirche St. Margaretha. Mein Grund eine solche Strecke mitzugehen war reines Interesse. Ich wandere selber gerne durch die Natur und das war die beste Gelegenheit, ohne dass ich mich verlaufen konnte. Doch in der Gruppe selber habe ich mich mal umgehört und erkundigt. Beim Pilgern geht es nicht nur darum zu wandern, sondern es geht darum einfach mal zu gehen und alles andere hinter sich zu lassen. Den Alltag, den man von morgens bis abends durchplanen muss, kann man einfach zu Hause lassen und stattdessen einmal in Ruhe über andere Dinge nachdenken. Ich selber mache sehr viel in meiner Freizeit neben der Schule, so dass fast schon gar keine freie Zeit zum Entspannen oder Nachdenken bleibt. Da ich nur den einen Tag mitgepilgert bin und schon wieder die ganzen Klausuren für die nächsten Wochen im Kopf hatte, konnte ich zwar "nur" erste Eindrücke sammeln, jedoch ab und zu still bei mir nachdenken oder vor mich hin träumen.

Tipp: Wenn du jetzt auch Lust hast eine solche Strecke mitzupilgern, denk an deine Wanderschuhe !

Charlotte Ponzelar